WN Bericht

Bastian Sabass „spontaner König“

Senden - Ein schöneres Schützenfest und eine gelungenere Generalprobe für das 2013 anstehende Jubiläum „275 Jahre Bruderschaft Bredenbeck-Wierling“ hätten sich die Schützen wohl kaum wünschen können. Denn mit dem erst 23 Lenze zählenden Bastian Sabass regiert seit Montagnachmittag ein junger, strahlender König die altehrwürdige Bruderschaft. Und auch schon vor dem Vogelschießen hatten die Schützen Grund zum Jubeln: Nach dem verregneten Wochenende feierte Kaiser Walter Nosthoff bei „Kaiserwetter“ seinen 65. Geburtstag.
Was war das für ein spannendes Ringen um die Königswürde. Lange stand es auf des Messers Schneide - fast wäre es Martin Nosthoff gelungen, den Vogel von der Stange zu holen. Und schon kurz zuvor hatten Ulrich Krimpmann, Josef Schulze Mönking sowie Christopher Wietel energisch versucht, den Titel für sich zu gewinnen. Doch um 15.08 Uhr fiel nach dreistündigem Wettbewerb mit dem 301. Schuss der Adler von der Stange - und mit ihm das Glück des Tüchtigen in den Schoß von Bastian Sabass.

„Ob ich das wirklich wollte, weiß ich noch gar nicht. Ich hab mich mitreißen lassen und spontan entschieden“, sagte die frischgebackene Majestät kurz nach dem Königsschuss im Gespräch mit den WN. Zur Königin erwählte sich der bei der Sendenhorster Firma Veka beschäftigte Industriemechaniker Franziska Schulze Höping. Als Ehrendamen stehen ihnen Marie Sophie Lübbesmeyer und Charlotte Jonsthövel zur Seite. Am Abend standen Polonaise, Fahnenschlag und Königsball im Festzelt auf dem Hof Schulze Mönking auf dem Programm.
Bestens zufrieden zeigten sich der Vorsitzende Josef Winkelheide und Schriftführer Friedhelm Böckenholt.

„Wir sind mit rund 220 Mitglieder der kleinste Sendener Verein, aber hatten schon beim Antreten mit fast 100 Schützen eine hervorragende Beteiligung“,
berichteten die Vorstandsmitglieder. Was Josef Winkelheide besonders freut: „Die Jugend ist voll mit dabei. Und es ist ein Zusammenhalt und ein Gefühl der Verbundenheit nicht nur beim Schützenfest, sondern auch in den erweiterten Nachbarschaften zu spüren.“

von Siegmar Syffus (WN)

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